Tipps für die Pausenbox - Teil 2

Kategorie: Lecker

In einigen Bundesländern sind die Sommerferien schon längst vorbei und auch die letzten starten nächste Woche wieder mit der Schule. Was sich aber alle Eltern fragen: Wie kommt Abwechslung in die Pausenbox? Welches Pausenbrot und welche Snacks sind gesund und geben besonders viel Power? Und welche Boxen, Tüten und Gefäße eignen sich am besten, um alles sicher zu transportieren? Hier und in Tipps für die Pausenbox – Teil 1 finden sich viele Tricks.

Weitere Anregungen, Tricks und viele leckere Rezepte gibt es in „Yummy! Ganz easy Pause“ von Christiane Kührt.

Yummy-Ganz easy Pause

Tipps für die Pausenbox: Futter fürs Gehirn

Obst und Gemüse enthalten viele Vitalstoffe und gehören immer in die Brotzeitbox. Am besten geputzt und in Stücke geschnitten, denn eine Untersuchung des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund ergab: Kinder essen doppelt soviel Obst und Gemüse, wenn es ihnen mundgerecht als Fingerfood angeboten wird.

Schneiden Sie also Möhren, Kohlrabi, Gurken oder Zucchini in kleine Stifte, Paprika in Streifen, und verwöhnen Sie Ihre Lieben mit Radieschen oder Cocktailtomaten. Süße Schleckermäuler bekommen Beeren, Apfel-, Birnen- und Aprikosenspalten, kernlose Weintrauben oder andere Lieblingsfrüchte. Wichtig: Wählen Sie möglichst regionales Obst und Gemüse der Saison. Das enthält in der Regel weniger Schadstoffe, und der Körper bekommt jeden Monat andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Im Winter sind Trockenfrüchte eine perfekte Alternative und sorgen für eine geballte Ladung Energie. Kaufen Sie am besten ungeschwefelte Früchte in Bio-Qualität.

Wahre Nährstoffpakete und gut für Nerven und Konzentration sind Nüsse und Kerne: Streuen Sie Sonnenblumenkerne über den Salat oder aufs Brot, rühren Sie Ihre Lieblingsnüsse unter das Müsli oder geben Sie ein Döschen mit Nüssen, Kernen oder Studentenfutter zum Knabbern mit zur Pause.

Tipps für die Pausenbox: So wird das Pausenbrot am besten transportiert

Egal ob Brote, Salate oder andere Pausensnacks: Sie schmecken nur, wenn sie auch appetitlich aussehen und frisch bleiben. Weil oft Stunden vergehen, bis sie gegessen werden, ist die richtige Verpackung entscheidend. Aber: Nicht jede ist für die gleichen Lebensmittel geeignet.

Kunststoff- oder Metallbehälter

Pausenboxen sind stoßfest und schützen die Lebensmittel wie Brote und Sandwiches, Obst und Rohkost vor dem Zerdrücken in der Tasche oder im Schulranzen. Sie sind, weil wasch- und wiederverwendbar, eine umweltfreundliche Alternative.
Doch da sich in den Behältern bei Temperaturunterschieden nach einiger Zeit Schwitzwasser bildet, ist manchmal eine Extra-Verpackung oder ein Stück Küchenkrepp in der Box nötig. Wer mehrere Lebensmittel darin transportieren möchte, sollte auf Pausenboxen mit Einteilungen achten oder die unterschiedlichen Lebensmittel in Extra-Dosen verpacken. Denn: Gebäckkrümel, die an Früchten oder Rohkost hängen oder ein Obststück, das nach Käse schmeckt, sind besonders bei Kindern oft Gründe, warum der Pausensnack nicht gegessen wird.

Gläser mit Verschluss

Gläser zum Mitnehmen sind voll im Trend und ebenfalls umweltfreundlich, denn auch sie kann man spülen und immer wieder verwenden. Darin lassen sich Salate, Müslis, Quark, Joghurt und alles was feucht ist perfekt mitnehmen. Achten Sie darauf, dass die Gläser einen dichten Schraubverschluss haben oder kaufen Sie Einmachgläser mit einem Deckel mit Gummiring und Schnappverschluss.

Thermogefäße

Gefäße, die die Temperatur halten, gibt es nicht nur für Getränke, sondern auch für Essen. Im Sommer sind sie perfekt, um Speisen kühl zu halten, und im Winter lassen sich darin warme Mahlzeiten mitnehmen. Bruchsicher sind Speisegefäße aus doppelwandigem Edelstahl. Sie halten das Essen etwa 6 Stunden kalt oder heiß.


Viele weitere Tricks und leckere Rezepte gibt es in „Yummy! Ganz easy Pause“ von Christiane Kührt.

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